- ein Studium der Pharmazie von mindestens vier Jahren an einer Universität;
- eine Famulatur von acht Wochen;
- eine praktische Ausbildung von 12 Monaten und
- die Pharmazeutische Prüfung, die in drei Prüfungsabschnitten abzulegen ist.

Auf Grund seiner breiten naturwissenschaftlichen Ausbildung stehen dem Apotheker eine Vielzahl verschiedener Tätigkeitsbereiche offen.

Tatsächlich sind 80 % aller Apotheker in einer öffentlichen Apotheke als Angestellte oder Apothekenleiter tätig. Das Berufsbild hat sich hier im Laufe der Jahre stark gewandelt. War zunächst der Apotheker vorrangig für die Herstellung der auf Rezept für den Patienten individuell verordneten Rezepturen, wie Salben, Zäpfchen oder Kapseln, zuständig, steht heutzutage die Information und Beratung des Patienten in allen Fragen rund um das Arzneimittel im Vordergrund. So klärt der Apotheker den Patienten über mögliche Wechselwirkungen der Arzneimittel untereinander auf und gibt Hinweise zur Einnahme. Daneben erläutert er aber auch die Anwendung von beispielsweise Insulinpens oder Inhalationshilfen und bietet Blutdruckmessung, Blutzuckerbestimmung, Blutfettbestimmung und sonstige Dienstleistungen an. Als selbständiger Apotheker muss er zusätzlich sehr gute kaufmännische Kenntnisse besitzen, um seine Apotheke auch wirtschaftlich am Laufen zu halten.


Quelle
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